11 Dez

Was sind das für Steine in einer mechanischen Uhr / Automatikuhr?

In den Beschreibungen von Automatikuhren liest man immer wieder von Steinen (in englischen Beschreibungen auch Jewels genannt). Dies bezeichnet im Uhrenhandwerk ein aus Edelsteinen hergestelltes Lager, wie z.B. Lochsteine, Palettensteine und Decksteine. Man verwendet diese Steine anstatt Metall, um den Verschleiß und die Reibung zu minimieren. Der Zapfen aus Metall lagert in dem Stein und bildet somit ein Gleitlager. Bereits im Jahr 1704 erfand der Schweizer Nicolas Fatio diese Art von Lagerung. In der heutigen Zeit verwendet man nur noch sehr selten natürlichen Edelsteine, in der Regel werden synthetische Rubine und verschiedene Korunde eingesetzt.

Für eine mechanische Armbanduhr mit Handaufzug werden mindestens 15 Steine benötigt. Das sind zwei Decksteine, ein Hebelstein, zehn Lochsteine und zwei Palettensteine. Bei automatischen Uhrwerken sind deutlich mehr Steine verbaut – wobei vier Steine das Lager für den Rotor bilden. Anhand der Anzahl der verbauten Steine lässt sich keinerlei Aussage zur Qualität des Uhrwerks treffen.

Wir hoffen hiermit eine häufig gestellte Fragen beantworten zu können.

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